Der überflutete Wald im Amazonas

Im Amazonas Gebiet gibt es keine vier Jahreszeiten wie bei uns. Hier gibt es die Regen- und die Trockenzeit. Die Regenzeit geht von Anfang November bis Ende April. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist als Trockenzeit. Der Wasserstand des Amazonasgebiets ändert sich über das Jahr hinweg stark. Den höchsten Wasserstand hat man im Juni, etwa einen Monat nach Ende der Regenzeit. Als wir hier waren fehlten noch ca. 3 Meter bis zum Höchststand. Weite Teile der Amazonas Region werden also jedes Jahr überflutet und stehen für Monate unter Wasser. Das können nur Pflanzen überleben, die sich daran angepasst haben. Diese speziellen Baumarten behalten ihre grünen Blätter selbst wenn sie sich monatelang unter Wasser befinden. Nicht angepasste Bäume sterben nach ein bis zwei Monaten unter Wasser ab. Im Amazonas ist ein Boot das normale Fortbewegungsmittel. Es gibt keine Dörfer wie bei uns, die Häuser liegen verstreut an Kanälen und Seen und jedes Haus hat einen Bootsanleger. Die Häuser sind alle aus Holz gebaut und stehen auf Pfählen. Wir haben mit unserem Guide Ausflüge in den überfluteten Wald gemacht um Tiere zu beobachten.

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Die Bäume stehen im Wasser.

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Riesen Wasserlilien.

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Die Blüte hat einen Durchmesser von 25 cm.

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Ein “Cigana”.

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Man paddelt mit dem Boot durch den Wald.

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Nochmal ein Cigana.

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Wir gehen an Land um einen riesigen Baum anzuschauen.

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Eine Echse sitzt an einem Baumstamm.

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Manchmal ist das Wasser komplett mit Wasserpflanzen bedeckt.

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Eine Epiphyte und eine Würgepflanze an einem Baum.

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Eine Bromelie.

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